
Freitagabend. Während andere ins Wochenende hinübergleiten, tippen ein paar hundert Schreibende aus aller Welt die Nacht hindurch – und feiern dabei den 24-stündigen Schreibsprint des London Writers‘ Salon.
Ein bisschen absurd und doch ein echt nerdiges Vergnügen. (community.londonwriterssalon.com/c/sprint/welcome)
Was ist daran so reizvoll?
Schreiben gilt sonst als eher einsame Tätigkeit. Der Sprint krempelt das um: Schreibende arbeiten gemeinsam und in stiller Konzentration über alle Zeitzonen hinweg, eine volle Umdrehung der Uhr hindurch. Konzentriert, irgendwie allein und aber doch zusammen.
Wer wissenschaftlich arbeitet, schreibt ohnehin ständig. Dabei ist doch jedes Format erfreulich, willkommen und begrüßenswert, das diese anspruchsvollen und oft unter Hochdruck stehenden Arbeiten als ein gemeinschaftliches Ritual, eine Meditation oder gar ein Handwerk begreift – und nicht nur als Seitenzahl und Output quantifiziert.
Wer ist dabei? Wer macht mit?
Lasst uns mit Hunderten unserer besten Schreibfreund:innen zusammenkommen und loslegen!
Ursprünglich auf Englisch veröffentlicht auf Mastodon, Bluesky und LinkedIn, 24. April 2026.